Der nächste Radlerstammtisch findet am Freitag , den 01.09.2017 um 20.00 Uhr im Klosterbräuhaus Ursberg statt.




Rennradtour 2016
Die Rennradler des Radsportvereins Thannhausen suchten sich heuer das Moseltal als Ziel der jährlichen Radtour aus. Ausgerüstet mit dem Kombi der Fa. Hermann Lachenmayer GmbH sowie dem Fahrradanhänger des RSV starteten sieben Sportler am 30. August in Aletshausen. Die Fahrt führte am 1. Tag über Ehingen, Reutlingen, Tübingen in den Nordschwarzwald. Nach 170 km wurde das Etappenziel Nagold erreicht. Am folgenden Tag ging es durch den Schwarzwald in Richtung Rhein. Auf der Strecke Calw, Pforzheim wurde der Rhein erreicht und bei Karlsruhe überquert. Nach 160 teils recht bergigen Kilometern durch die Rheinpfalz und den Pfälzer Wald erreichten die Fahrer am Abend Pirmasens. Am dritten Tag gelangten die Radler in Saarbrücken an die Saar. Ab hier ging es auf dem Saar-Radweg weiter über Mettlach und Konz; nach ca. 170 km war die Ankunft in Trier an der Mosel. Das Ziel Moseltal war - wie die ganze Tour - sehr gut gewählt und verwöhnte die Fahrer mit guten Radwegen in herrlicher Landschaft und stimmungsvollen Weinfesten. Die folgenden Etappen waren daher kürzer gewählt um das Moseltal auch genießen zu können. So war die nächste Station Traben-Trarbach, das nach ca. 100 km erreicht wurde. Am folgenden Tag war die Übernachtung in Koblenz (120 km). Von hier aus begann auch die Rückreise auf dem Rhein-Radweg bis Bingen. In Bingen verließen die Sportler den Rhein und querten die Höhen der Rheinpfalz in Richtung Neckar. An diesem Tag fiel der einzige Regen während der gesamten Fahrt und so gelangten die Radler nach einigen kräftigen Regen-Duschen und ca. 190 Fahrkilometern erst am Abend in Heidelberg an. Auf dem Neckar-Radweg gab es in der Folge einige gekieste Abschnitte zu überwinden und so waren alle froh bei Bad Wimpfen den Kocher-Radweg zu erreichen. Auf diesem ging es dann den Kocher-Fluss entlang bis zur letzten Übernachtungsstation in Schwäbisch Hall (170 km). Die letzte Etappe führte dann über Kocher- und Brenz-Tal an die Donau und vollends heimwärts. Nach 8 Tagen ca. 1.250 km und etwa 8.500 Höhenmetern feierten die Rennradler dann im Biergarten der Aletshauser Dorfwirtschaft Ihre Rückkehr. Bericht von Peter Bull


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Aletshausen — Mailand und zurück.
Ende Juni starteten neun Radsportler vom RSV Thannhausen und vom SV Aletshausen ihre schon traditionelle Radtour im Süden des Landkreises. Dieses Mal stand eine zweifache Alpenüberquerung mit dem Hauptziel Mailand auf dem Programm. Mit einer Gesamtstreckenlänge von über 1100 Kilometern in gut 45 Stunden reiner Fahrzeit auf sieben Streckenabschnitten stellte diese Route eine beachtliche Herausforderung für die Teilnehmer dar.


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Dieser Artikel ist ebenfalls in den Mittelschwäbischen Nachtichten erschienen




Radtour nach Dresden
Einige Radsportler des RSV Thannhausen setzten sich Ende Juni Dresden als Ziel für ihre diesjährige Tour mit dem Fahrrad – nach der Romfahrt 2013. Dabei legten sie die gesamte Strecke von 565 km mit 6630 Höhenmetern an drei Tages zurück.

Zunächst starteten Peter Bull, Hans Drexler, Walter Liebl und Max Miller (Aletshausen), außerdem Rudi Huber (Billenhausen), Klaus Mörrath (Krumbach), Hermann Jehle (Breitenthal) sowie Thomas Stürminger aus Derndorf zeitig am Donnerstag in Aletshausen, um die ersten 197 km mit 1700 Höhenmetern bis Neumarkt i. der Obeerpfalz zu absolvieren. Bis Höchstädt führte die Route durch relativ flaches Gelände, doch ab Harburg forderte die Fränkische Alb über Treuchtlingen und Weißenburg ihren Tribut. So mussten bis zum Ziel am Abend etliche Anstiege erklommen werden.

Die zweite Etappe beinhaltete die anspruchsvollste Strecke der Tour mit 195 km und 2730 Höhenmetern. Bei anhaltend trockenem Wetter passierten die Radler Hersbruck sowie Bayreuth und gelangten gegen Mittag nach Bad Berneck im Fichtelgebirge. Gestärkt nach einer Pause konnte der restliche Teil dieser Tagesetappe, entlang der tschechischen Grenze, bis Adorf im Vogtland in Angriff genommen werden.

Doch selbst die dritte, kürzeste Teilstrecke der Tour am Samstag, diesmal durch die sächsischen Mittelgebirge, verlangte von den Radsportlern des RSV Thannhausen noch volle Konzentration und Stehvermögen gegen zunehmenden Gegenwind. Durch das Vogtland, über Schneeberg, erreichte die Truppe Lugau im Erzgebirge, sodann Chemnitz und Frankenberg. Nach 173 km entschädigte der Blick auf „Elbflorenz“ für die überstandenen Strapazen auf den letzten 2200 Höhenmetern.

Den Sonntag widmeten die Fahrer sodann den Sehenswürdigkeiten Dresdens mit der eindrucksvollen Altstadt, wobei die Zeit für Highlights wie das Grüne Gewölbe, die Frauenkirche, den Zwinger oder die Semperoper für einen Tag fast zu knapp bemessen war.

Jedoch traten die Thannhauser Radsportfreunde am Montag ihre Rückfahrt per Zug mit dem Vorsatz an, nicht das letzte Mal in Dresden gewesen zu sein. So konnte als Resümee die Tour mit insgesamt 565 km und 6630 Höhenmetern im Fahrradsattel als voller Erfolg gewertet werden.


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Radtour nach Rom
Sechs Radfahrer vom RSV Thannhausen starteten im vergangenen Juli von Aletshausen aus mit ihrem Rennrad Richtung Rom. Dabei führte die 1170 km lange Strecke die Beteiligten bei hochsommerlichen Temperaturen über Alpen- sowie Apenninpässe in die italienische Hauptstadt.

Schon die erste Etappe am Samstag mit 160 km stellte in den Alpen über das kurvenreichen Hahntennjoch bis nach Imst für die Teilnehmer aus Aletshausen, Billenhausen und Jettingen-Scheppach eine größere Herausforderung dar. Der zweite Tag führte dann über die Norbertshöhe zum Reschensee, weiter durch den Vintschgau mit seinen endlosen Obstplantagen bis Meran und endete nach ca. 180 km in Terlan/Südtirol. Vorbei an den Gebirgshängen und Weinbergen des Trentins, auf dem Etschtalradweg, erreichte die Gruppe aus Schwaben nach 170 km am Montagabend Valeggio, die Partnerstadt von Ichenhausen, am Rande der Poebene. Nun folgte am nächsten Tag eine der längsten und anstrengendsten Etappen mit ca. 200 km: vorbei an Bologna, in den Apennin hinein nach Monghidoro bei Temperaturen von über 35 Grad mit einer Bergankunft.

Auf der fünften Tagesstrecke via Florenz über den Passo di Raticosa und den Passo di Futa, mit einem großen deutschen Soldatenfriedhof, überquerten die sechs Radfahrer ihren höchsten Punkt des italienischen Gebirges. Nach weiteren 170 km, durch das Arnotal bis Arezzo, erreichte die Gruppe am Abend Badia al Pino. Der sechste Tag – mit 100 km die kürzeste Etappe - endete in Torgiano, südlich von Assisi, nachdem der Lago di Trasimeno, mit einem Stopp in Castiglione del Lago, passiert worden war. Hier gönnten sich die Rennfahrer einen halben Tag Pause, um die Wirkungsstätte des Heiligen Franziskus zu besuchen. Die letzte Etappe, am Freitag, führte am Tiber entlang, mit über 190 km über Todi, vorbei an Lago di Corbara, nach Monte-Rontondo bei Rom – dem Endziel.

Nach diesen sieben anstrengenden, aber reibungslos verlaufenen Tagen im „Sattel“ erwiesen sich die zwei Kulturtage in Rom mit einer Papst-Franziskus-Begegnung eher als erholsam. Die Rückfahrt erfolgte schließlich mit dem Begleitfahrzeug, das die Firma Lachenmaier aus Gaismarkt zu Verfügung gestellt hatte, an einem Tag.


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